Exhibition VM Controller
VM-Verwaltung für Ausstellungsumgebungen mit zentraler Steuerung und automatischer Planung.
Rolle: Entwickler
Über das Projekt
Framework zur Bewahrung und zum Betrieb historischer digitaler Kunstwerke in Museumsausstellungen. Entwickelt am ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe, begegnet es technischer Obsoleszenz durch die Erhaltung von Legacy-Rechenumgebungen als virtuelle Maschinen mit automatischer Fehlerbehebung. Wenn eine VM abstürzt oder ein Kunstwerk hängt, setzt das System automatisch innerhalb von 2-5 Sekunden auf einen funktionierenden Snapshot zurück — damit der Ausstellungsbetrieb ohne Personaleingriff weiterläuft. Im Produktiveinsatz getestet über 6 Monate mit 12 gleichzeitigen VMs unter Windows XP, Legacy-Multimedia-Engines und Browser-basierten Kunstwerken mit obsoleten Rendering-Systemen.
Features
- Automatische Wiederherstellung — erkennt Ausfälle über Heartbeat-Timeouts und QEMU-Agent-Monitoring, setzt dann innerhalb von Sekunden auf einen sauberen Snapshot-Zustand zurück
- Modulare Gast-Skripte — spezialisierte Monitoring-Tools (AutoIT für Windows XP) für Heartbeat-Signaling, Idle-Erkennung und Prozess-Watchdog-Funktionalität
- REST-API — Endpunkte für VM-Steuerung, Snapshot-Verwaltung, Heartbeat-Konfiguration und Gesundheitsstatus
- Kiosk-Anzeige — Vollbild-Präsentation mit virt-viewer und automatischem Launcher-Start für unbeaufsichtigten Ausstellungsbetrieb
- libvirt-Integration — QEMU/KVM-Virtualisierung auf Linux (Ubuntu 22.04, Debian 12), gesteuert über Python 3.10+ mit FastAPI